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Borgwedel soll die B-Pläne aufheben

10. 03. 2020

Bürgermeister Holger Weiß ist mit seinen beiden Stellvertretern beim Kreis gewesen, da dieser die Gemeinde gebeten hat, die Aufhebung der B-Pläne der Kochkoppel, der Schleikoppel und der Ulmenkoppel zu prüfen. Hintergrund ist, dass es im Laufe der Jahre viele Ausnahmegenehmigungen für Wintergärten, Dachausbauten oder Anbauten für diese Gebiete gegeben wurden. Die eigentliche Steuerungswirkung der B-Pläne ist dadurch kaum noch vorhanden. B-Pläne haben den Zweck, ein Gebiet planerisch zu gestalten. Da die Gebiete bereits seit längerem fertig bebaut sind, könnten die Pläne auch aufgehoben werden, da der Zweck seit langem erfüllt ist. Dadurch würden Bauanträge nach §34 Baugesetz genehmigt (ortsübliche Bebauung) werden müssen, was in den betroffenen Gebieten eine andere als die für die Wochenhausgebiete aus dieser Zeit genehmigte Nurdachbauweise zulassen würde. Bis jetzt sind es Wochenendhausgebiete in denen nur 180 Tage im Jahr gewohnt werden darf. Weiterhin wäre dann auch bei erfüllen der baulichen Voraussetzungen ein Dauerwohnrecht möglich. Die Gemeindevertretung beschloss die Weiterverfolgung der Aufhebung unter Einbeziehung der Einwohner weiter zu verfolgen. Aus diesem Anlass wird am Samstag den 25.04.2020 um 14:00 Uhr eine Einwohnerversammlung im Dörps- und Sprüttenhuus stattfinden. „Für den Einwohner ist das eine klare Aufwertung seines Grundstücks / Hauses“, so der Bürgermeister. Die Baufenster des jeweiligen Grundstücks bleiben wie sie sind. Dann können alle Anträge gleichbehandelt werden. Nach Möglichkeit soll auch ein Vertreter der Bauabteilung des Kreises an der Einwohnerversammlung teilnehmen, um als Ansprechpartner für fachspezifische Fragen zur Verfügung zu stehen.

Bürgermeister Weiß berichtet von der Amtsausschusssitzung. In der SHZ wurde berichtet, dass er die Planungsgruppe zum Neubau/Umbau der Amtsverwaltung leitet, das ist falsch er gehört ihr als Mitglied an. Weiter wurde berichtet, dass der Amtsausschuss einen Ideen- und Architektenwettbewerb durchführen werde, das stimmt nicht. Richtig ist, dass ein Architektenbüro mittels Ausschreibung ermittelt wurde, welches nun die Kosten für alle drei möglichen Alternativen des Umbaus/Neubaus der Amtsverwaltung ermittelt.

Der Breitband Ausbau in der Gemeinde hängt ungefähr zwei Monate hinter dem Zeitplan aus verschiedenen Gründen. Die Bankettmaßnahmen im Osterlieth, Winterrade, Süderstraße und im Moorredder wurden einstimmig beschlossen. Das Dörps- und Sprüttenhuus erhält einige neue Schränke und der Tresen wird umgestaltet.                                                               TR